Strand.meiner Seele...

Freunde fürs Leben

Hauptpersonen: Katharina (Kathy) , Andy , Bill , Tom

Kapitel 1

"Kathy?", weckte mich die Stimme meines Bruders. "Aufstehen, Maus, Mum und Dad fahren gleich weg... wir wollten sie zum Flughafen bringen..." Mit einem Schlag war ich hellwach. Andy, mein Bruder, stand vor meinem Bett und hatte so ein gewisses Lächeln auf den Lippen. Hatte ich doch glatt vergessen: Unsere Eltern wollten heute für drei Wochen nach Portugal fliegen. "Ah, hatte ich voll vergessen,... das wird so geil drei Wochen alleine...", sagte ich und Andy grinste. "Jap, das wird es..."

Ich schlug die Bettdecke zurück und rannte fix ans andere Ende vom Flur ins Bad um mich fertig zu machen, während Andy in sein Zimmer verschwand, das genau gegenüber von meinem war. Ich duschte, zog mich an und schminkte mich und lief dann schnell in Andys Zimmer. "Wann kommen die beiden?", fragte ich. Damit meinte ich unsere beiden besten Freunde. "Ich hab ihnen gesagt, ich ruf sie an, wenn wir auf dem Rückweg sind." "Oke, cool.", meinte ich und ging, gefolgt von Andy, nach unten in die Küche.

"Guten Morgen, Kathy-schatz. Guten Morgen Andy. Habt ihr gut geschlafen?"

Wir nickten beide und setzten uns dann an den bereits gedeckten Frühstückstisch. "Also wenn ihr noch mit uns zum Flughafen kommen wollt, dann müsstet ihr euch jetzt ein wenig beeilen mit frühstücken, weil wir dann gleich los wollen, ok?" Wieder nickten Andy und ich nur und schaufelten unser Müsli in Rekordtempo in uns rein. Als wir fertig waren, räumten wir noch schnell ab.

"So, seid ihr beiden dann soweit? Hast du unsere Koffer???!", rief Mum dann Dad zu. "Schon lange im Taxi. Wir müssen jetzt wirklich los. Kommt schon." Wir stiegen alle ins wartende Taxi ein und fuhren dann los zum Flughafen. "Hoffentlich kommt kein Stau. Was, wenn wir unseren Flug verpassen?", meinte Mum aufgeregt. Dad beruhigte sie. "Wir werden schon noch früh genug da sein, bleib ruhig." Mum nickte und sagte ab da gar nichts mehr.

Am Flughafen angekommen, stiegen wir aus, Dad bezahlte den Taxifahrer und nahm dann die Koffer. "So, wir haben jetzt noch eine Stunde Zeit. Lasst uns doch erstmal unsere Koffer abgeben und uns dann dort drüben in ein Cafe setzen und noch etwas trinken." Wir folgten Dads Vorschlag und nachdem Mum und Dad ihre Koffer abgegeben hatten, setzten wir uns dann in ein Cafe.

"Was möchten sie denn gern trinken?" "Zwei Kaffee, bitte.", bestellte Mum für sich und Dad. "Und ihr beiden?", fragte die Kellnerin an Andy und mich gewandt. "Einen Kakao..." "Für mich auch.", meinte Andy. Wir ähnelten uns ziemlich. Sowohl vom Äußerlichen, als auch vom Charakter. Wir waren beide relativ groß und schlank und hatten beide platinblondes Haar, wobei das allerdings eher zufällig gleich gefärbt war. Manche hielten uns tatsächlich für Zwillinge, was wir beide allerdings ziemlich witzig fanden, da ich ein Jahr jünger war als Andy.

Eigentlich konnte man sagen, das mein Bruder und ich die besten Freunde waren. Wir konnten echt über alles reden und verstanden uns wirklich richtig gut. Unsere Eltern meinten schon, wir wären ja nicht normal, weil wir uns so gut wie nie stritten und immer zusammenhielten. Manchmal dachten wir sogar das gleiche. Es war wirklich fast, als wären wir Zwillinge. Waren wir aber nicht. Aber unsere beiden besten Freunde waren Zwillinge...

Nachdem wir unsere Getränke leer getrunken hatten, machten wir uns langsam auf den Weg zum Gate. Mum hatte grade wieder Lust zu reden: "So, jetzt seid ihr bald für drei Wochen alleine. Ich hoffe, ihr schafft das. Geld wisst ihr ja wo es ist. Und einkaufen könnt ihr wohl auch alleine. Wenn ihr irgendein Problem habt, ruft Simone an, ja? Bitte passt auf euch auf, und baut keinen Scheiß. Partys sind verboten... ich will nicht, das unser Haus abgebrannt ist, wenn wir wiederkommen, klar?" Andy und ich nickten brav und lächelten Mum lieb an. Wenn die wüsste, was wir schon alles für Partys und sonstiges geplant hatten...

Kapitel 2

"Also dann, machts gut, und stellt keinen Unsinn an." "Nein, bestimmt nicht, Dad.", sagten Andy und ich im Chor. Wir umarmten Dad zum Abschied nacheinander und wandten uns dann Mum zu, die schon wieder mit Predigten anfangen wollte. "Mum, wir kommen schon klar. Außerdem gibt es sowas wie Telefon... UND wir sind keine 5 mehr.", meckerte Andy. Mum nickte und ich meinte eine kleine Träne in ihrem Auge glitzern zu sehen. Sie war sehr sentimental. Auch Mum umarmten wir herzlich zum Abschied. Dann winkten wir unseren Eltern zu, während sie ins Flugzeug verschwanden.

Als wir sie nicht mehr sehen konnten, drehte Andy sich zu mir um. "Das werden die besten drei Wochen unseres Lebens.", sagte er feierlich. Ich grinste ihn an. "Allerdings. Los, ab nach Hause...!", rief ich lachend und lief vor zur Bushaltestelle. Andy rannte mir hinterher und lachend ließen wir uns auf einen Vierersitz fallen. Gegenüber von uns saß ein alter Mann, der eine Bierflasche in der Hand hatte und ziemlich arg nach Alkohol roch. Wahrscheinlich war er ein Obdachloser... Angeekelt schauten Andy und ich uns an.

Und lachten dann drauf los. Der Lachanfall hielt noch eine Weile, bis mir einfiel, das Andy ja telefonieren wollte.

"Los, mach schon, du wolltest Bill und Tom anrufen, wenn wir auf dem Rückweg sind.", erinnerte ich ihn. Andy schlug sich mt der Hand vor die Stirn. "Achja, hab ich vergessen." "Tja, zum Denken hast du ja mich.", meinte ich grinsend und streckte meinem Bruder die Zunge raus. "Jaja, mein kluges kleines Schwesterlein...", meinte er ironisch, während er Bills oder Toms Nummer eintippte. "Hey, Bill, ich bins, Andy. Jop, wir sind im Bus. So in zehn Minuten oder so sind wir da. Ok, bis gleich dann. Tschö." Er klappte sein Motorola RAZR V3i wieder zu. "Krieg ich dein Handy?", fragte ich zum bestimmt einunderttausendsten Mal. Natürlich nur zum Spaß. "Vergiss es.", meinte Andy und grinste.

Ich tat so, als ob ich schmollen würde und schob die Unterlippe vor. "Oh, hör bloß damit auf, damit kriegst du vielleicht Mum rum, aber mich nicht.", meinte mein Bruder. Ich streckte ihm bloß wieder die Zunge raus und muckelte weiter vor mich hin. "Guck nich immer so süß, sonst überkommts mich und ich muss dich hier in aller Öffentlichkeit knuddeln.", sagte Andy. "Iiiieh, is ja eklig.", meinte ich lachend. Endlich waren wir in Loitsche angekommen. (Unser Haus liegt schräg gegenüber von dem Haus von Bill und Tom) Wir stiegen aus dem Bus aus und liefen eine Weile die Straße entlang. Von weitem konnten wir schon Bill und Tom vor unserer Tür stehen sehen.

"Hey ihr beiden, da seid ihr ja endlich!", rief Bill uns von weitem zu. Mir fiel auf, dass ich die beiden schon ziemlich vermisst hatte. Sie waren für drei Wochen durchgehend auf Tour, ohne einmal nach Hause zu kommen. In der Zeit hatten wir nur Zeit gehabt, zwischendurch mal kurz zu telefonieren aber gesehen hatten wir uns fast nie.

Außer einmal, als Andy und ich Backstage-karten für ein Tokio Hotel-Konzert bekommen hatten.

Das Konzert war echt total geil gewesen, vor allem weil mich Bill bei "Schrei" auf die Bühne geholt hatte. Natürlich wusste keiner, das ich die Jungs kannte.

Bill kam jetzt, nachdem er Andy begrüßt hatte, auf mich zu und umarmte mich. "Schön, dich mal wiederzusehen, Kleine.", flüsterte er mir ins Ohr. Ich nickte. "Ich freu mich auch voll, das ihr endlich wieder da seid." Danach kam Tom dran. Auch ihn umarmte ich ganz fest. "Hab euch so vermisst." "Na meinst du wir dich nicht?", meinte Tom und grinste mal wieder sein Checkergrinsen.

Andy schloss die Tür auf und wir gingen rein. Bill und Tom hatten gleich jeder einen Rucksack mitgebracht, da sie hier übernachten würden. Wie immer. Wir brachten gleich Bills und Toms Sachen nach oben und räumten ein wenig um.

Nachdem alles nach unserem Geschmack umgeräumt war, pflanzten wir uns erstmal alle vier ins Wohnzimmer und tranken eisgekühltes Red Bull. "Und, was fangen wir mit dem angebrochenen Tag jetzt an?", fragte Tom unternehmungslustig in die Runde. "Wollen wir shoppen gehen?", fragte ich begeistert. Andy grinste sich einen ab und schüttelte den Kopf. Tom ebenfalls. Bills Augen allerdings fingen an zu leuchten. "Ja, ich hab Bock auf Shoppen. Los, ab geht’s..." Ich grinste. Bei Shoppen war Bill immer sofort Feuer und Flamme. "Also ihr beiden wollt definitiv nich mit?", fragte ich Tom und Andy. "Ne, geht ihr beiden ruhig, wir führen in der Zwischenzeit Männergespräche.", meinte Tom. Bill und ich streckten ihm beide gleichzeitig die Zunge raus und machten uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle.

 

Kapitel 3

Im Bus alberten wir die ganze Zeit rum. "Leute verarschen?", fragte ich. "Leute verarschen.", bestätigte Bill. Das war immer eine unserer Lieblingsbeschäftigungen. Wir setzten uns im Bus also nach ganz hinten auf die letzte Bank und ich mich auf Bills Schoß. Direkt vor uns und schräg gegenüber von uns saßen je ein älteres Päärchen, so um die 60. Perfekt, die regten sich immer so schön auf. Ich setzte mich so auf Bills Schoß, dass wir uns direkt in die Augen sehen konnten und beugte dann meinen Kopf vor. In Wirklichkeit küsste ich Bill nur auf die Wange, aber für die älteren Leute sah es so aus, als würden wir richtig heftig rumknutschen.

 

Schon hörten wir die älteren Leute miteinander tuscheln. Da kamen dann Sachen wie: "Also, nein, diese jungen Leute heutzutage,..." oder "Zu unserer Zeit hätte man sowas unanständiges nicht gedurft." Bill und ich mussten uns echt heftigst zusammenreißen, um nicht laut loszulachen. Leute verarschen machte einfach nur unheimlich viel Spaß. Jetzt rutschte ich noch ein wenig auf Bills Schoß rum und stöhnte leicht: "Boah, du bist so geil, Bill!" Bill widerum stöhnte: "Kathy, nich aufhören, bitte,... man ist das geil..." Der Bus hielt an der nächsten Haltestelle und total empört und immer noch geschockt stiegen die älteren Leute aus. "Ich fahre mit dem nächsten Bus in die Stadt.", konnte ich die eine ältere Dame noch hören, bevor sich die Türen schlossen. "Ha, wie geil, die haben wir vergrault.", meinte Bill und wir lachten beide.

 

Ich ging von Bills Schoß runter und ließ mich neben ihn auf einen Sitz plumpsen. "Hey, darfst ruhig noch sitzen bleiben.", meinte er und grinste. Ich war es inzwischen schon so gewohnt, das Bill und Tom mich ständig anmachten, das ich schon gar nicht mehr hinhörte. "Hab ich dir schonmal gesagt, das du echt schöne Augen hast?" Ständig nervten die Jungs mich damit. Langsam konnte ich es nicht mehr hören. Das meiste meinten sie sowieso nicht ernst, sondern sagten es nur, um mich zu ärgern. Ich fand meine aquamarinblauen Augen aber auch ziemlich schön. Ständig bekam ich Komplimente oder Leute fragten, ob das gefärbte Kontaktlinsen seien, weil so eine Farbe hätten sie noch nie gesehen.

Völlig in Gedanken versunken merkte ich nur noch, wie jemand meine Hand nahm und mich mitzog. Wohl oder übel musste ich aufstehen. "Los, komm, wir müssen raus.", sagte Bill und zog mich hinter sich her aus dem Bus. Grade noch rechtzeitig, da gingen auch die Türen schon wieder zu und der Bus fuhr davon. "So, wohin zuerst?", fragte Bill mit einem gewissen Funkeln in den Augen. "H&M?", fragte ich und Bill nickte zustimmend. Also latschten wir erstmal eine Weile und gingen dann zu H&M.

"Was brauchst du eigentlich?", fragte Bill mich nach 10 Minuten einfach-nur-mal-gucken-was-es-hier-alles-so-gibt. "Hm... Unterwäsche.", meinte ich dann und Bill konnte sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen. Schon standen wir in der Unterwäscheabteilung. Ich ging die Reihen entlang und zog mal hier mal dort einen BH heraus. Bill ging direkt hinter mir, um ja nichts zu verpassen. Irgendwann hatte ich dann einen schwarzen Snoopy-BH gefunden, den ich anprobieren wollte. "Hm, ich brauch noch mehr Sachen, nur ein Teil in die Umkleide nehmen lohnt sich nicht." "Ich helf dir suchen. Welche Größe hast du?", fragte Bill und wartete auf meine Antwort. Ich zog eine Augenbraue hoch und musterte ihn.

"Was?", fragte Bill. "Du glaubst doch nich im Ernst, das ich dir meine BH-Größe sage, oder???", fragte ich gespielt entsetzt. "Doch, dachte ich eigentlich schon...", meinte Bill und zog eine Schnute. Ach, wie knuffig er doch manchmal aussah. "Na gut..." Ich flüsterte ihm meine Körbchengröße ins Ohr (musste ja nich jeder im Laden mitkriegen). "Ui.", meinte Bill und machte sich dann auf die Suche. "Entschuldigen sie,", meinte eine Verkäuferin kurze Zeit später zu Bill. "Ich glaube, sie brauchen noch gar keinen BH,... vor allem nicht Körbchengröße 85 B." Bill guckte die Frau erst irritiert an, bis er kapierte, was sie meinte.

 

"Ne, brauch ich allerdings nich, ich bin ein Junge, wollen sie sich davon überzeugen???", erwiderte Bill höchst angepisst und tat so, als wolle er seinen Gürtel aufmachen. Die Verkäuferin starrte ihn total entsetzt an. "Nein, um Himmels Willen, schon gut... Es tut mir Leid... Aber eine Frage hätte ich noch? Wozu brauchen sie den BH denn nun?" "Für meine Freundin.", knurrte Bill unhöflichst und schon verschwand die Verkäuferin. Anscheinend wollte sie sich nur ungern mit Wildkatze Bill anlegen. Lachend ging ich zu Bill rüber. Ich konnte mich kaum einkriegen. "Hast du grad gesagt für meine Freundin?", fragte ich ihn und grinste.

 

 

Kapitel 4

"Äh,... ja... also...weil...mir is sonst nix eingefallen...", erwiderte Bill und lief ein wenig rot an. Wie süß. "Schon ok.", meinte ich, nahm Bill die beiden BHs aus der Hand und verschwand zu den Umkleidekabinen. Bill folgte mir. "Darf ich mit reinkommen?" "Vergiss es.", erwiderte ich und schlug die Umkleidetür hinter mir zu. "Bitte.", bettelte Bill, der direkt vor der Tür stand. "Nein."

2 Minuten später brauchte ich dann allerdings doch Bills Rat. Ich konnte mich einfach nicht zwischen dem roten und dem schwarzen BH entscheiden.

 

"Bill?", rief ich nach draußen. "Ja?", kam sofort die Antwort. "Ich brauche mal deine Hilfe..." "Gerne. Soll ich dir den BH ausziehen?" "Haha. Nein, nur sagen, welcher besser aussieht." Schon war die Umkleidetür offen. "Wow.", brachte Bill nur heraus. "Und? Soll ich den hier nehmen? Oder eher schwarz?", fragte ich Bill, der seinen Blick nur schwer wieder meinem Gesicht zuwenden konnte. "Ähm,...ähm,... ne rot is geil... nimm den." Ich zuckte mit den Schultern. "OK.", meinte ich und wartete, dass Bill wieder rausging. Doch der stand nur unschuldig grinsend da. "Gehst du bitte endlich mal raus?", fragte ich ihn, musste dabei allerdings grinsen. Bill ging raus, ich zog mir mein Shirt wieder an, und wir gingen zusammen zur Kasse.

 

"Was machen wir jetzt?", fragte Bill, während wir so durch die Passage schlenderten. "Hm, wie wärs mit Eis essen?" Es war heute ziemlich heiß, deshalb brauchte ich jetzt dringend eine Abkühlung. Bill nickte begeistert und zeigte auf ein kleines Eiscafé auf der anderen Straßenseite.

"Da drüben?" Ich nickte und wir setzten uns gegenüber an einen der Tische. Kurz darauf kam auch schon eine Kellnerin. "Was darfs sein?", fragte sie höflich. Ich warf einen Blick auf die Speisekarte und bestellte dann einen Schoko-Eisbecher und Bill nahm den Erdbeerbecher.

 

Glücklich löffelten wir unser Eis und machten uns nebenbei über die ganzen Leute lustig, die an uns vorbeikamen. Da fiel mir ein Spruch ein, den ich mal in einem sehr guten Buch gelesen hatte: "Lästern ist geil, Lästern ist gut, es lästert nicht jeder, aber cool ist, wers tut." Bill grinste. "Cool. Woher haste den denn?" "Ach von so nem Buch.", meinte ich beiläufig. "Was brauchst du noch alles?", fragte ich Bill, nachdem wir unser Eis aufgegessen und bezahlt hatten. "Hm,... eigentlich nichts, aber lass uns trotzdem mal in den Second-Hand-Shop da drüben reingehen, ja?" Ich nickte und wir verließen das Cafe und gingen in den Second-Hand-Laden.

 

In dem Laden angekommen probierte Bill wahrscheinlich jedes zweite Teil an und jedes dritte Teil kaufte er sich. "Boah.", brachte ich nur aus, als wir den Laden verließen. Bill trug vier Tüten in der Hand und ich grademal zwei. Einmal die von H&M und dann noch eine aus dem Second-Hand-Laden, wo ich ein Shirt und einen Rock im Army-Look gefunden hatte. "Und jetzt?", fragte Bill. Ich glaube er war shopping-süchtig. Wir gingen noch in so einen kleinen Schmuckladen, ich wäre nie auf die Idee gekommen, diesen Laden überhaupt zu betreten, doch es gab die geilsten Ketten und Ringe und Armbänder und so weiter. Auch diesen Laden verließen wir beide wieder mit ziemlich vollen Taschen. "Boah, ich hab Hunger...", meinte ich nach einer weiteren Stunde Shoppen. "Ok, ich lad dich zu Mäcces ein.", meinte Bill. "Das ist aber lieb von dir.", meinte ich und gab Bill ein Bussi auf die Wange. Er grinste und wurde leicht rot.

 

Bei McDonalds angekommen, war es natürlich wie immer rappelvoll. "Toll, und jetzt?", fragte ich Bill. "Hab ne Idee.", meinte er und nahm sein Cap ab, das er zur Tarnung vor Fans aufgesetzt hatte. "Aber dann erkennen dich doch alle." "Ich weiß." Und schon kreischten die ersten Mädchen: "Oh Gott, da ist Bill von Tokio Hotel !!!" Ich wurde voll zur Seite geschoben und schon drängelten sich alle Leute um Bill. Er zog seinen Edding aus der Hosentasche und fing an Autogramme zu geben. "Zwei Cheeseburger, ne Cola und Pommes!", rief Bill mir über die Masse von Fans zu. Ich drehte mich um und tatsächlich stand so gut wie niemand mehr an. Ich grinste, bestellte unser Essen und versuchte dann mit dem Tablett zu Bill durchzukommen. "Such schon mal nen Platz... ich komme nach.", rief Bill mir zu. Ich ging also mit unserem Tablett die Treppe hoch und suchte uns einen netten Platz in der Ecke zu suchen.

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